Garmin GPS Colorado 300
date : September 18th, 2011Garmin Oregon
Review : 3 Reviews
view :
Unverb. Preisempf.: EUR 449,00
Preis: EUR 364,50
Sie sparen : EUR 84,50
Tags : Colorado, Garmin
- Frei konfigurierbarer Fahrradcomputer
- Misst Geschwindigkeit, Distanz, Zeit, verbrauchte Kalorien, Höhenmeter und vieles mehr
- Benötigt keinerlei Kalibrierung – einfach Start drücken und losfahren
- Virtual Partner ist Ihr persönlicher Trainingspartner
- 12-Stunden-Lithium-Ionen-Akku
















Besser als behauptet, Schlechter als erhofft…,
Ich benutze seit Jahren ein Garmin 60CSX und erinnere mich gut an die Zeiten der ersten Firmware:
- Ungenauigkeiten beim Empfang
- Kurze Akkulaufzeit
- Kein Unterschied zwischen ein- und ausgeschaltetem WAAS/Egnos
- Gespeicherte Tracks ohne Zeit- und Höheninformationen
- Ein speichern der Tracks nur auf dem internen Speicher möglich
- Karten durften nur eine bestimmte Größe haben
- Städte konnten nicht nach Namen gesucht werden
- Eigene POIs wurden mit falschem Symbol dargestellt
und… und… und…
Allgemein
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Schaut man sich nun die größten Mankos des Colorado an, so ist sie Liste ähnlich lang, einige Dinge sind sogar identisch.
Das einzige was sich geändert hat ist die vieleicht zu Recht gesunkene Bereitschaft der Kunden solche Missstände hinzunehmen.
Der Kunde erwartet 2009 ein “fertiges” Gerät ohne Fehler und ohne Macken. Und dieser Wunsch wird vom Colorado eindeutig nicht erfüllt… Vom 60Csx der ersten Stunde allerdings ebenso wenig. Das 60csx wurde allerdings immer hoch gelobt, das Colorado von Anfang an verteufelt.
Schaut man sich die hier zu lesenden Rezensionen genau an, so fällt auf, daß die meisten Negativen von der Firmware 2.51 oder davor ausgehen. Seitdem hat sich aber einiges geändert. Mittlerweile ist Version 2.90 draußen und ich erkenne mein Colorado kaum wieder. Abstürze gibt es nicht mehr, und auch wenn sie nie an die des 60csx rankommen wird so hat sich die Akkulaufzeit enorm verbessert. Für die, die das Seitenweise Umschalten des 60csx vermissen, gibt es mittlerweile die Möglichkeit eben auf diese Navigationsart umzusteigen (Einstellungen->Schnelltasten->Optionen->Seitenschleife verwenden).
Es hat sich einiges getan seit Einführung des Geräts. Anderes wiederum war von Anfang an dabei und findet meiner Meinung nach zu wenig Anerkennung in allen negativen Rezensionen. Wieder anderes wird verteufelt ohne den Nutzen überdacht zu haben.
Batterieabdeckung
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Zum Beispiel die Batterieabdeckung: Oftmals wird behauptet sie sei nur mit brachialer Gewalt zu öffnen und die des 60csx sei um längen besser. Das ist Blödsinn! Mir ist das 60csx genau 2 mal hingefallen und jedesmal ist die Abdeckung gebrochen (Hartplastik und sehr dünn an der Unterseite des Geräts) – Beim Colorado hat man dazu gelernt. Die Abdeckung ist aus weichem Material und umhüllt gut die Hälfte des Geräts. Brechen ist so gut wie ausgeschlossen.
Und nun ein kleiner Tipp zum Öffnen: Legt das Gerät mit dem Display nach unten und der Antenne auf euch gerichtet in eure Handfläche. Legt nun den Handrücken dieser Hand in die Handfläche der anderen. Nun müsst ihr nur noch mit beiden Daumen die Abdeckung abschieben. Das läßt sich sogar mit Handschuhen und Einhändig machen, völlig problemlos und einfacher als beim 60csx.
Nachtrag vom 24.03.2009:
Es hat sich gezeigt, daß es ein Problem mit der Dichtung der Batterieabdeckung gibt. Diese lockert sich mit der Zeit und wird dann beim Schließen unweigerlich zwischen Gerät und Batterieabdeckung gequetscht. Dieses Problem taucht nicht bei jedem, aber bei vielen Geräten auf. Dieser Umstand ist Konstruktionsbedingt, eine Lösung nicht in Sicht. Prinzipiell müsste ein erneutes Einkleben der Dichtung mit geeignetem Kleber Abhilfe schaffen.
Die Dichtigkeit des Geräts wird dadurch allerdings nicht beeinflusst wie manch einer behauptet. Das Dichtungsgummi erschwert lediglich das Schließen der Batterieabdeckung und sitzt anschließend an falscher Stelle. Dicht ist das Gerät aber weiterhin.
Display
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Aufgrund der nicht grade hellen Erscheinung kann der Interessierte Seitenweise darüber lesen, wie schlecht das Display ist. Das es aber das Erste ist, was aufgrund von Größe und Auflösung, wirklichen Überblick ermöglicht, wird dabei so gut wie immer unterschlagen.
Die Kartendarstellung hat einen Quantensprung gemacht. Straßennamen werden sogar bei der Topo-Karte angezeigt und dank Atkis Höhendaten werden Berge mit künstlichem Schatten dargestellt, sodass für Laien schwer lesbare Höhenlinien ein wenig an Bedeutung verlieren.
Ebenso ist die Darstellungsgeschwindigkeit gestiegen. Sie ist immer noch recht träge, aber mindestens doppelt so schnell wie beim 60csx.
Wherigo
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So gut wie nie lese ich hier was über das schlicht und einfach grandiose “Wherigo” (einfach mal googlen oder wikipedia). Garmin setzt damit einen Meilenstein in der Unterhaltungsbranche. Einfach gesagt:…
Weitere Informationen
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| Kommentar als LinkVon den Erfindern des unsichtbaren Dispays,
Nach 5 Garmin Handhelds kam jetzt der Colorado 300 zum Einsatz auf dem Mountainbike bei langen Touren. Das Display empfinde ich als viel zu dunkel, Tracks und Straßen sind fast nicht zu erkennen! Das Display sieht aus wie mein Handy im Sleep-Modus, da kann ich nicht mit navigieren! Der Stromverbrauch ist hoch, gegenüber dem 60Cx/CSX wird der Batterie- (und Satelliten-) Status nicht permanent angezeigt, sondern auf einer eigenen (schwarzen) Seite. Mehr als zwei Datenfelder lassen sich nicht gleichzeitig anzeigen. Aufgezeichnete/gespeicherte Tracks lassen sich nicht unterschiedlich farblich markieren, es lassen sich auch nicht mehrere Tracks gleichzeitig anzeigen ( z.B. Hauptroute blau, Ausweichroute grün etc. geht nicht). Von Navigationssoftware (TTQV) lassen sich Tracks und Wegpunkte nicht direkt, sondern nur als gpx files in den GPX Ordner des Gerätes übertragen, das Auslesen des Gerätes mit TTQV habe ich erst gar nicht versucht. Gespeicherte Tracks und Waypoints lassen sich im Gerät nicht löschen, weder einzeln noch gesamt. Garmin sagt, für die Verwaltung der Tracks hat man halt den Computer (im Rucksack?)dabei. Da der Gerätespeicher mit fast 500mB recht groß ist, eigentlich kein Problem, aber einzelne Tracks und Waypoints lassen sich nicht auf dem Display betrachten! Man muß mit Drücken des Scrollrades “Los” zwangsweise eine “Got to” Prozedur auslösen, die zu nichts führt, wenn ich einen weit entfernten Track oder Wpt betrachten will oder gerade keinen Satelliten-Empfang habe.
Fazit: Für den Einsatz am Bike z.B. wegen des zu dunklen Displays, des hohen Stromverbrauchs, des unpraktikablen – weil aufmerksamkeits – heischenden Hin und Her-Drehens des Zentralknopfes in Verbindung mit zwei anderen kleinen Knöpfen halte ich dieses “Flagschiff” für einen Rückschritt, weil es in allen Funktionen dem 60 CX/CSX deutlich unterlegen ist. Und was nützt ein großes Diplay, wenn es dunkel bleibt? Wie sagt Garmin? “Das Gerät ist anders”. Meine Empfehlung: Das Gerät genau ausprobieren, mit Hintergrundbleuchtung ist das dunkle Display zwar besser erkennbar, aber jedesmal durch Druck auf den Knopf die Beleuchtung starten, geht zwar bei einem Handy, aber nicht beim Navi auf einem Fahrrad, vom Batterieverbrauch ganz zu schweigen.
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| Kommentar als LinkProduktentwicklung beim Kunden,
 Â
Nach drei Vorgängergeräten, mit denen ich im gemischten Einsatz (MTB, Motorrad, Auto und beim Wandern) immer sehr zufrieden war und noch bin, kam nun das Nachfolgegerät für mein aktuelles GPS-MAP 60 CX mit beeindruckenden Leistungsangaben heraus. Der erste Eindruck war sowohl von der Optik als auch von der Haptik her sehr positiv und durchaus beeindruckend. Leider endet dieser sobald man den Einschaltknopf betätigt. Der Start des Gerätes zieht sich ewig hin, das Display ist ohne Hintergrundbeleuchtung nur sehr schlecht lesbar. Zwar ist die Größe des Displays beeindruckend und auch die Auflösung nicht so “pixelig”, doch kann das Gerät diese Vorteile aufgrund der mangelhaften Helligkeit nicht ausspielen. Bei MTB-Fahrten im dichten Wald könnte man es sicher gleich ganz ausgeschaltet lassen ( dann spart man wenigstens die Batterien ). Die Batterielaufzeiten sind nach den bislang verfügbaren Tests bereits ohne Hintergrundbeleuchtung schon nicht berauschend. Bei der Nutzung im Auto und auf dem Motorrad spielt das aufgrund der Anbindung ans Fahrzeugnetz zwar keine Rolle, aber auf dem Fahrrad oder auch bei ausgedehnteren Wanderungen sind immer 1-2 Batteriepacks angesagt. Die Bedienung mit dem Rock n`Roller Drehrad macht eigentlich zunächst keinen schlechten Eindruck, jedoch ist zum Beispiel die Texteingabe m.E.n. sehr viel umständlicher und dauert länger als beim GPS-MAP 60. Außerdem kann man das Colorado nicht mehr intuitv ohne hinsehen bedienen. Man muß zur Kontrolle der gewählten Funktionen immer auf das Display schauen. Das ist beim 60 CX aufgrund der selektiveren Funktionen der Einzelknöpfe auch ohne hinsehen problemlos mit ein wenig Übung möglich. Aufgrund der höheren Geschwindigkeit vor allem beim Routing im Auto oder auf dem Motorrad ein erheblicher und sicherheitsrelevanter Nachteil. Ansonsten ist der Roller auch mit Handschuhen gut bedienbar ( Ich habe aber auch mit meinem 60 CX kaum Probleme gehabt ). Ich habe mich dazu entschlossen das Gerät nicht zu kaufen, da selbst bei diesem ersten Eindruck die Nachteile bei meiner Mischnutzung gravierend sind und mein 60CX bislang ganz klar das bessere Gerät ist. Die weiterhin in den ersten Praxistests beschriebenen Probleme habe ich insofern nicht verifizieren können. Dass Garmin selbst eine Entwicklergruppe damit beauftragt die Probleme mit dem Gerät zu beseitigen, spricht jedoch Bände. Ein offensichtlich mangelhaftes Produkt beim Kunden zu entwickeln passt vielleicht zum Billigprodukt eines Lebensmitteldiscounters, nicht aber zu Garmin. Ich werde mich daraufhin (sollte ich mich von meinem CX trennen) nun in jedem Fall auch bei den Mitbewerbern informieren.
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